Mach das Radio an …

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Schlechte Zeit für Lyrik, schrieb einmal der alte Brecht. Aber er schrieb es als Gedicht.

Meine ist eine andere Zeit, die vielleicht aus ganz anderen Gründen eine schlechte Zeit für Lyrik ist. Meine Schüler jedenfalls tragen schwer an der großen Frage zwischen ihren jugendlichen Schultern, warum zum Teufel nochmal sie Gedichte lesen und interpretieren müssen. (Und dann haben wir vom Auswendiglernen noch nicht einmal gesprochen.)
In Wirklichkeit sind all diese Songtexte, die aus den Kopfhörern direkt in ihre Hirne und Herzen hinein diffundieren, vermutlich die einzigen Texte, die sie freiwillig hören und auswendig können. Zum Mitsingen gern.
Also doch Lyrik?
Für mich schon immer und immer wieder.
Hier kommt eine Radiosendung von Literaturradio Bayern, in der dreiundzwanzig meiner Gedichte gesprochen werden, zum Teil von meinem wunderbaren Freund Andreas Hutfleß, dem besten Gedichtesprecher, den ich kenne.

Viel Vergnügen damit – und vielleicht sogar eine gute Zeit!
Mit Lyrik.

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